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Salzburger Ruderer Lukas Reim beendet Karriere – kein neuer Anlauf Richtung Olympia

1. März
2 Min. Lesezeit

Lukas Reim orientiert sich beruflich neu. Der langjährige Weltcupstarter kämpfte zuletzt mit viel Verletzungspech. Er blickt mit einem positiven Gefühl zurück.

Lukas Reim zieht einen Schlussstrich. Das langjährige Aushängeschild des Salzburger Rudersports hat am Sonntag seinen Rücktritt als Profisportler bekannt gegeben. Der Möve-Athlet, der am Donnerstag seinen 28. Geburtstag feiert, blickt auf eine „wahnsinnig schöne Zeit“ zurück, wie er im SN-Gespräch sagt. Es sei anstrengend, anspruchsvoll, intensiv gewesen. Er habe national wie international viele spannende Menschen kennengelernt, die eigenen Grenzen verschoben, tolle Rennen bestritten und Erfolge gefeiert. „2023 und 2024 war ich von meiner sportlichen Leistungsfähigkeit weit oben. Es ist ein cooles Gefühl, so leistungsfähig zu sein“, sagt Reim.

Verletzungen bremsten zuletzt aus

In dieser Zeit gewann der Leichtgewichtsruderer unter anderem Weltcup-Bronze und kämpfte 2024 bis zuletzt beherzt um die Olympiaqualifikation. Er verpasste die Sommerspiele in Paris. Mit diesem Rückschlag begannen schwierige Jahre. Weil das Leichtgewichtsrudern 2028 nicht im olympischen Programm aufscheint und der heimische Verband andere Schwerpunkte setzte, verlor Reim seinen Platz als Leistungssportler im Bundesheer. Der Wechsel auf das künftig olympische Küstenrudern verlief unglücklich. Der Salzburger zog sich im Vorjahr im ersten Trainingslager eine Knieverletzung zu. Es war die erste von mehreren Verletzungen. Zuletzt zog er sich im Jänner einen Mittelfußknochenbruch zu.


„Ich kann viel für mein Leben mitnehmen“

Nun beendet der Wirtschaftsrechtsstudent, der aktuell nach Seekirchen umzieht und unmittelbar vor dem Abschluss seiner Ausbildung steht, seine sportliche Laufbahn und setzt erste Schritte in die Karriere danach. „Meine Prioritäten verändern sich. Ich brenne auch nicht mehr so für den Leistungssport. Ich kann viel für mein weiteres Leben mitnehmen, vor allem auch, wie man mit Rückschlägen umgehen muss, und blicke mit einem sehr positiven Gefühl zurück.“ Das liege auch an starken Partnern wie insbesondere dem Land Salzburg, die ihm ermöglichten, seinen Traum von einer Olympiateilnahme zu verfolgen. Sein gesammeltes Wissen will er auch zurückgeben. Seine genaue Aufgabe im Salzburger Rudersport ist noch nicht definiert. „Ich bleibe dem Sport jedenfalls treu und will auch künftig mithelfen – in einer neuen Rolle.“



 
 
 

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